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Schweizerische Bauschule Aarau AG: Baukaderausbildung bleibt in Unterentfelden. Foto: zvg

(CRC) Die Schweizerische Bauschule Aarau verabschiedet sich per 30. April 2020 aus der kantonalen Organisation und führt ihren Bildungsauftrag als privates Unternehmen nahtlos weiter. Für die Studierenden wird die Änderung praktisch keine finanziellen Auswirkungen haben.

Die Schweizerische Bauschule Aarau ist eine eidgenössisch anerkannte höhere Fachschule für Technik und hat sich seit ihrem bald 125-jährigen Bestehen einen hervorragenden Namen in der Baubranche geschaffen. Aktuell absolvieren rund 400 Studierende aus der ganzen Deutschschweiz ihre Weiterbildung in Unterentfelden. Sie werden von rund 80 Lehrpersonen in den Bereichen Bauführung Hoch-/Tiefbau und Holzbau sowie Bauplanung Ingenieurbau, Architektur und Innenarchitektur, Nachdiplomstudium Baubetriebsmanagement und neu auch wieder Baupolier Hoch-/Tiefbau ausgebildet.

Lange Tradition geht weiter
Die Neuausrichtung des Kantons Aargau bei seinem Engagement auf Stufe höhere Fachschule machte bei der Geschäftsleitung der Bauschule eine Standortanalyse notwendig. Sie zeigte, dass die Bauschule das Potenzial hat, auf dem Markt zu bestehen, da die Branche weiterhin auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen ist. Die Führungscrew entwickelte in der Folge das passende Geschäftsmodell als privates Unternehmen. Somit wird die Bauschule ab Mai 2020 unter dem Namen Schweizerische Bauschule Aarau AG auf dem Markt auftreten und die Bedürfnisse der Baubranche in der neuen Rechtsform abdecken. Im Auftritt nach aussen und im täglichen Schulbetrieb wird die Umwandlung in eine AG kaum spürbar sein. Das neue Unternehmen wird den Standort Unterentfelden beibehalten und bei der Ausbildungsqualität weiterhin keine Kompromisse eingehen und den gewohnt hochwertigen Standard weiterführen. Die in den letzten 20 Jahren vom Baumeisterverband Aargau getragene Baupolierschule wird wieder in die Schweizerische Bauschule Aarau AG integriert. Sie wird den vorhandenen Marktbedarf weiterhin mit unverminderter Qualität abdecken.

Breit abgestützt
Für die gewünschte Konstanz sorgen die unveränderte Geschäftsleitung inklusive Verwaltung sowie das nahezu gleichbleibende Lehrerkollegium. Dem Verwaltungsrat gehören Führungskräfte an, die über langjähriges unternehmerisches Know-how in den verschiedensten Disziplinen verfügen. Hinter der AG steht die Trägerstiftung Pro Bauschule, die zurzeit aus dem Baumeister Verband Aargau, Holzbau Schweiz Sektion Aargau sowie dem Trägerverein Bauplaner SBA besteht. Die Nähe zu den Verbänden und Unternehmen garantiert, dass die veränderten Marktbedürfnisse in die Studienpläne und in die Ausbildung einfliessen.

Baubranche benötigt qualifizierte Fachleute
Auch in Zukunft wird die Bauschule die Schnittstelle zwischen Planung und Ausführung sein und die entsprechenden Fachdisziplinen miteinander verbinden. Für die Bauwirtschaft bedeutet dies, dass die aktuell jährlich über 120 und künftig inkl. Baupolierschule gar über 140 Absolventen mit aktuellstem Fachwissen und hohem Praxisbezug den Bau- und Holzbauunternehmungen und den Planungs- und Bauleitungsbüros zur Verfügung stehen. Die Baubranche hat heute einen riesigen Bedarf an jungen und motivierten Fachleuten, welche die Voraussetzungen mitbringen, um Führungspositionen zu besetzen. Genau diese Ausgangslage ist die Basis für die Weiterführung der Schweizerischen Bauschule als privates Unternehmen im freien Markt.

Unser Bild: Schweizerische Bauschule Aarau AG: Baukaderausbildung bleibt in Unterentfelden. Foto: zvg
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